GOLD

Warum das Edelmetall auf mindestens 1.500 USD pro Unze steigen muss!
Die Nachfrage nach Gold wird voraussichtlich in den nächsten 30 Jahren steigen. Die derzeitige Goldproduktion wird diese Nachfrage nicht stemmen können. Erst ab einem Goldpreis von 1.500 USD/Unze wäre der Anreiz für neue und innovative Produktionsmöglichkeiten gegeben.

Gold war in der Vergangenheit vor allem in der Schmuckbranche und zu Investitionszwecken gefragt. Die Nachfrage seitens der Technologiebranche spielte im Vergleich eine eher kleinere Rolle. In 30 Jahren könnte diese Grafik anders aussehen.

Schmuck
Die Herstellung von Schmuck ist nach wie vor einer der Hauptverwendungszwecke von Gold. Während früher vor allem in den Industrieländern Goldschmuck gekauft wurde, verlagert sich die Nachfrage nun zunehmend in die Schwellenländer mit China und Indien an der Spitze. Der World Gold Council erwartet, dass die Nachfrage nach Goldschmuck in den Industrieländern stagnieren wird, während die Nachfrage in den Schwellenländern voraussichtlich weiterwächst.

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In naher Zukunft könnte in Indien die nach wie vor stark wachsenden Bevölkerung zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage führen, vorausgesetzt es gelingt der Regierung die geplante Einkommenserhöhung gerade in den ländlichen Regionen Indiens umzusetzen. Dennoch könnte auch in Indien auf lange Sicht die Nachfrage stagnieren, da einiges an bereits vorhandenem Gold recycelt werden kann.

Steigende Löhne sowie eine zunehmend konsumorientierte Bevölkerung treiben in China voraussichtlich weiterhin die Nachfrage nach Goldschmuck.

Doch auch andere Schwellenländern, wie Vietnam, Kambodscha und Indonesien könnten in Zukunft vermehrt Goldschmuck kaufen, getrieben durch wirtschaftliches Wachstum. Dasselbe gilt für Afrika, falls sich das erwartete Wirtschaftswachstum bestätigt.

Investitionen
Der Investment Markt für Gold hat sich in den vergangenen 30 Jahren stark verändert. Während sich Investitionen Ende des 20. Jahrhunderts noch auf Münzen, Barren und den OTC (Over-the-Counter) Markt beschränkt haben, ermöglichen nun neue Produkte wie ETFs auf Gold einen vereinfachten und auch kostengünstigeren Zugang zu Gold.

Auch in den nächsten 30 Jahren könnten neue, revolutionäre Investitionsmöglichkeiten in Gold den Markt und somit die Nachfrage nach Gold verändern. Digitale Plattformen und FinTechs bilden hierfür die Basis.

Die Wahrnehmung von wirtschaftlicher Stabilität und Wirtschaftswachstum werden in diesem Kontext nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. Laut dem Gold Survey Council werden die nächsten Jahre zunehmend von Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung geprägt sein – die Erwartung von und die Reaktion auf Konjunktureinbrüche und Finanzkrisen könnten zu einer steigenden Nachfrage nach Gold zu Investitionszwecken führen.

Fazit:
Die Nachfrage nach Gold wird auch in den nächsten Jahren aller Wahrscheinlichkeit weiter steigen. Die prozentuale Verteilung in der Gesamtnachfrage könnte sich hierbei ändern, da vor allem die Technologiebranche vermehrt Gold benötigen könnte.

Goldschmuck wird voraussichtlich auch in den nächsten Jahren gefragt sein, vor allem in den Schwellenländern. Hier könnte es jedoch zu einer Verlagerung von den beiden Großnationen China und Indien zu neuen, kleineren wachstumsstarken Ländern kommen.

Der Gold-Investment-Markt wird sich in den nächsten 30 Jahren weiterhin verändern. Sowohl neue Investitionsmöglichkeiten, als auch wirtschaftliche, geopolitische und klimatische Unsicherheiten könnten die Nachfrage nach Gold zu Investitionszwecken nach oben treiben.

Gold spielt eine wichtige Rolle in der Technologiebranche, da dieses Metall aufgrund seiner Eigenschaften ein essenzieller Bestandteil in vielen technischen Geräten ist. Sowohl in den Branchen Elektronik, Gesundheitswesen als auch erneuerbare Energien findet Gold vielseitig Anwendung. Gerade seitens der Technologiebranche könnte die Nachfrage stark steigen und somit zu einem generellen Anstieg der Nachfrage nach Gold als auch zu einer Umlagerung in der prozentualen Verteilung der Gesamtnachfrage führen.

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